Das beste Kondensatormikrofon im Vergleichstest

Ein Kondensatormikrofon ist ein elektroakustisches Mikrofon, dass Schall in ein elektrisches Signal wandelt. Dabei werden beim Kondensatormikrofon die Abstandsänderungen zwischen der Membran und der Gegenelektrode um den Schalldruck in ein elektrisches Signal umzuwandeln.

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  • Rode NT-1A
  • 199,00 €
  • goldbedampfte Kapsel
  • so gut wie keinEigenrauschen
  • sehr gute Klangqualität
  • geeignet für Studio- und Gesangsaufnahmen
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  • Pronomic CM-22
  • 66,00 €
  • professionelle Aufhängung
  • geringes Eigenrauschen
  • gute Klangqualität
  • geeignet für Podcasts und Skype

Testsieger Kondensatormikrofon: Rode NT-1A

  • Großmembranmikrofon (2,5 cm / 1 Zoll)
  • goldbedampfte Membran
  • Nierenkapsel
  • nur 5 dBA Eigenrauschen
  • Deluxe-Spinne SM6
  • Popshield
  • XLR-Kabel
  • 10 Jahre Hersteller-Garantie

Der Name ist Programm, denn unser Testsieger im Bereich Kondensatormikrofon, das Rode NT-1A verdient die Note 1A! Mit seiner goldbedampften Großmembran-Kapsel mit einem Durchmesser von 1 Zoll besitzt es so gut wie kein Eigenrauschen. Die Verarbeitung ist hochwertig. Zusätzlich überzeugt das umfangreiche Zubehör mit Spinne, Popschutz, Audio-Kabel und einer DVD mit Tipps und Tricks. Das Rode NT-1A ist ein Allround-Mikrofon, dass man sowohl für Sprach-Aufnahmen wie Podcasts oder Hörspiele als auch für Gesang verwenden kann.

Als Hinweis soll erwähnt werden, dass das Rode NT-1A, wie alle Kondensatormikrofone, eine Phantomspeisung benötigt und deshalb an einem Mischpult oder Verstärker betrieben werden muss um seine volle Klangqualitäten zu entfalten.

Alles in Allem bietet das Rode NT-1A für den Preis von rund 180 Euro beste Klangqualität gepaart mit einem großen Zubehör-Paket, das keine Wünsche offen lässt. Das macht das Rode NT-1A mit der Gesamtnote von 8,8 zurecht der Testsieger beim Kondensatormikrofon-Test.

Preis-Leistungs-Sieger Pronomic CM-22

Für fortgeschrittene Anwender, die ein preisgünstiges Mikrofon für anspruchsvolle Stimmaufnahmen suchen, empfiehlt sich unser Preis-Leistungs-Sieger im Kondensatormikrofon-Test: Das Pronomic CM-22 Studiomikrofon.

  • XLR-Anschluss,
  • 32mm Kapsel
  • Nierencharakteristik
  • inkl. Mikrofonspinne, Etui, Transportkoffer
  • goldener Mikrofon-Käfig

Es handelt sich dabei um ein Großmembran-Kondensatormikrofon, dass durch seine 32mm große Kapsel eine gute Klangqualität erzielt. Die hochwertige Verarbeitung und der edele Mikrofon-Käfig in goldener Farbe, sowie der relativ günstige Preis um die 60 Euro machen das Pronomic CM22 Studiomikrofon zur perfekten Wahl für Hobby-Anwender mit ambinitonierten Ansprüchen.

Funktionsweise eines Kondensatormikrofons

Bei einem Kondensatormikrofon wird mit der Bezeichnung „Kondensator“ das bei dieser Mirkofon-Art verwendete Wandlerprinzip beschrieben, mit dem Schall in eine elektrische Spannung umgewandelt wird. Da bei einem Kondensatormikrofon die Änderung der Kapazität gemessen wird, spricht von einem kapazitivem Wandler oder aufgrund der geringen Bewegung der Kondensatorplatten auch von elektrostatischem Wandler. Mikrofonarten mit einem anderen Wandlerprinzip sind dynamisches Mikrofon und Bänchenmikrofon.

In Kondensatormikrofonen ist ein Impendanzwandler verbaut, der den Schall automatisch verstärkt und ans das angeschlossene Kabel anpasst. Für den eingebauten Verstärker wird eine Spannung benötigt, die entweder über eine Batterie oder über direkt über das Mikrofonkabel geliefert wird. Zweiteres nennt man Phantomspeisung.

Im semiprofessionellen Bereich kann die Spannung auch über eine Batterie im Griff des Mikrofons geliefert werden. Hierbei kommen meist 1,5 Volt Blockbatterien zum Einsatz. Der Stromverbrauch ist gering, so dass eine Batterie relativ lange Betriebszeiten ermöglicht.

Kondensatormikrofon vs. Dynamisches Mikrofon

Der Vorteil eines Kondensatormikrofons ist, dass es wenig Eigenrauschen besitzt, sehr empfindlich auch für leise Töne ist und hohe Ausgangspegel liefert, die etwa 20 dB über dem von dynamischen Mikrofonen liegen. Dafür sind sie aber auch vergleichsweise teurer und weniger robust wie dynamische Mikrofone. Bei der Abbildung von niedrigen Frequenzen unter 100 Hz sowie hohen Frequenzen über 10.000 Hz haben Kondensatormikrofone aufgrund ihres zugrundeliegenden Wandlerprinzips Schwächen.

Kleinmemran vs. Großmembran-Kondensatormikrofon

Die Membran des Kondensatormikrofons hat eine geringe Masse, wodurch der Schall besonders genau abgebildet werden kann. Daraus resultieren deutlich hörbare Höhen. Für Kondensatormikrofone können sowohl kleine als auch große Membrane verwendet werden. Hat die verwendete Membran einen Durchmesser von 1/2 Zoll, 1/4 Zoll oder kleiner, ist hierfür die Bezeichnung Kleinmembranmikrofon richtig, welche alle Mikrofone mit einem Membrandurchmesser von weniger als 1 Zoll (2,54 cm) gilt. Je kleiner der Membrandurchmesser, desto höhere Frequenzen können damit aufgenommen werden und desto genauer und klarer ist das Klangbild.

Wenn man eine Stimme oder ein Instrument besonders hervorheben will, dann wird in Studios oder bei Filmaufnahmen ein Großmembranmikrofon eingesetzt. Durch die größere Membran, ist das Großmembranmikrofon empfindlicher auch für leisere Töne. Auch das Eigenrauschen ist bei dieser Art Mikrofon geringer. Der Frequenzbereich und der Dynamikbereich sind beim Großmembranmikrofon geringer als bei einem Kondensatormikrofon mit kleiner Membran.